Jetzt beantragen: Fördergelder für Wärmepumpen im Kanton Thurgau

Das Förderprogramm Energie 2020 mit Stand 30. Juni 2020 fördert Wärmepumpen im Kanton Thurgau.

Förderprogramm

Das Förderprogramm für Wärmepumpen im Kanton Thurgau sieht Massnahmen zum Heizungsersatz vor. Zudem werden energetische Verbesserungen an der Gebäudehülle und Ersatzneubauten sowie Beratungen finanziell unterstützt.

Für den Erhalt von Fördergeldern sind jedoch folgende Qualitätsnachweise zu erfüllen:

Förderbeiträge

Insgesamt sind folgende Förderbeiträge für Wärmepumpen im Kanton Thurgau gültig

WärmepumpeBeitrag EFHBeitrag MFH ab 3 Wohnungen
Luft/WasserCHF 4’000CHF 6’000 + ab 20 kW thermische Nennleistung:
Für jedes weitere kW CHF 125
Sole/WasserCHF 10’000CHF 16’000 + ab 20 kW thermische Nennleistung:
Für jedes weitere kW CHF 250

Falls keine Heizöl‐, Gas‐ oder Elektroheizung ersetzt wird, so reduziert sich der Förderbeitrag auf 50 % des obigen Beitrags. Der Beitrag wird ebenfalls auf 50 % reduziert, falls bei einer thermischen Nennleistung bis 15 kW kein Wärmepumpen‐System-Modul eingesetzt wird.

Ab 20 kW thermischer Nennleistung gilt: Der Förderbeitrag wird auf 50 Watt thermische Nennleistung pro Quadratmeter Energiebezugsfläche begrenzt.

Voraussetzungen

Folgende Voraussetzungen sind für den Erhalt von Fördergeldern für Wärmepumpen im Kanton Thurgau zu erfüllen:

  • Das Gesuch muss vor Installationsbeginn eingereicht werden. Ein anschliessender Installationsbeginn vor Erhalt der Förderzusage erfolgt auf eigenes Risiko.
  • Beitragsberechtigt sind neu installierte Wärmepumpenanlagen, die eine bestehende Heizung für ein bestehendes Gebäude oder für eine bestehende Wohnung ersetzen. Nicht unterstützt wird der Ersatz eines Anschlusses an ein mit erneuerbaren Energien betriebenes Wärmenetz.
  • Bis zu einer Leistung von 100 kWth gilt: Die neu installierte Wärmepumpenanlage muss als Hauptheizung eingesetzt werden.
  • Falls ein zertifiziertes Wärmepumpen‐System-Modul eingesetzt wird gilt: Der Förderbeitrag wird nach Vorliegen eines von der FWS (Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz) unterzeichneten Anlagezertifikates ausbezahlt.
  • Falls kein zertifiziertes Wärmepumpen‐System-Modul eingesetzt wird gilt:
  • Für Erdwärmesonden ist das Gütesiegel für Erdwärmesonden-Bohrfirmen erforderlich.
  • Die Wärmeverteilung und -abgabe ist so zu dimensionieren, dass die maximale Vorlauftemperatur höchstens 50°C beträgt.
  • Bei Ein-/Zweifamilienhäusern muss das Warmwasser an die neue Wärmeerzeugungsanlage angebunden werden, falls es nicht ganz oder teilweise mittels erneuerbarer Energie (Sonnenkollektoren, Wärmepumpenboiler etc.) aufbereitet wird. Bei Mehrfamilienhäusern und Nichtwohnbauten gilt diese Bedingung nur, falls das Warmwasser zentral aufbereitet wird.
  • Ab einer Leistung von 100 kWth wird eine fachgerechte Strom- und Wärmemessung vorausgesetzt.
  • Bei Hybridsystemen gilt: Die Anlage muss im Betriebsmodus „ökologisch“ betrieben werden (d.h. nicht kostenoptimiert).
  • Eine Kumulierung mit einem finanziellen Beitrag an eine Gebäudemodernisierung nach GEAK-Effizienzklassen oder an eine Gesamtsanierung nach Minergie ist nicht möglich.

Weitere Informationen

Der Flyer zeigt die Übersicht der vom Kanton unterstützten Massnahmen im Energiebereich.

Förderprogramm Energie Kanton Thurgau

Aktuelle Förderbroschure