Jetzt beantragen: Fördergelder für Wärmepumpen im Kanton Appenzell Ausserrhoden

Das Förderprogramm „M-05 Luft/Wasserwärmepumpe“ für Wärmepumpen im Kanton Appenzell Ausserrhoden sieht Massnahmen zum Heizungsersatz durch Wärmepumpen vor.
Förderung von Wärmepumpen im Kanton Appenzell Ausserrhoden


Förderprogramm

Das Förderprogramm „M-05 Luft/Wasserwärmepumpe“ der Kanton Appenzell Ausserrhoden sieht Massnahmen zum Heizungsersatz durch Wärmepumpen vor.

Förderbeiträge

Insgesamt sind folgende Förderbeiträge für Wärmepumpen im Kanton Appenzell Ausserrhoden gültig

WärmepumpeGebäude bis 12.5 kWthGebäude über 12.5 kWth
Sole/Wasser
CHF 2’350
Pauschalbeitrag bei Gebäuden bis 250 m2 als Ersatz einer Elektroheizung oder Ölheizung
CHF 1’600 + zusätzlicher leistungsabhängiger Beitrag CHF 60 / kWth
Luft/Wasser*CHF 2’350
Pauschalbeitrag bei Gebäuden bis 250 m2 als Ersatz einer Elektroheizung oder Ölheizung
CHF 1’600 + zusätzlicher leistungsabhängiger Beitrag CHF 60 / kWth

*Der Ersatz einer Ölheizung durch eine Luft/Wasser-Wärmepumpe wird nur gefördert, wenn sich das Gebäude in einer rechtskräftig ausgeschiedenen Grundwasserschutzzone befindet.

Der maximale Förderbeitrag pro Anlage beträgt Fr. 2’800.– plus zusätzlich Fr. 2’400.– für die Erstinstallation des Wärmesystems (entspricht 20 kWth).

Voraussetzungen

Folgende Voraussetzungen sind für den Erhalt von Fördergelder für Wärmepumpen im Kanton Appenzell Ausserrhoden zu erfüllen:

  • Übergeordnet gelten die Bestimmungen des kantonalen Energiegesetzes (bGS 750.1) und der kantonalen Energieverordnung (bGS 750.11), namentlich die Bestimmungen der kantonalen Energieverordnung (Art. 26 bis Art. 29) bezüglich Einreichung der Gesuche und Entscheid, Ausrichtung der Förderungsbeiträge, Rückzahlung des Förderbeitrages und Pflichten der Empfängerinnen und Empfänger.
  • Anspruchsberechtigt sind private Personen, private Institutionen, private Betriebe und Gemeinden.
    Nicht anspruchsberechtigt sind Massnahmen, die in Unternehmen umgesetzt werden, die einer Verminderungsverpflichtung nach dem CO2-Gesetz unterliegen oder die am Emissionshandel teilnehmen.
  • Die Luft/Wasser-Wärmepumpenanlage muss sich im Kanton Appenzell Ausserrhoden befinden und bestehende Gebäude mit Wärme versorgen. Gebäude gelten als bestehend, wenn sie mindestens 5 Jahre alt sind.
  • Die Luft/Wasser-Wärmepumpenanlage ersetzt eine Elektroheizung (zonenunabhängig) oder eine Ölheizung, welche sich in einer rechtskräftig ausgeschiedenen Grundwasserschutzzone befindet. Einer Grundwasserschutzzone gleichgesetzt sind weitere Gebiete, in denen Erdwärmesonden nicht zugelassen sind (siehe Erdwärmesondenkarte im Geoportal).
  • Beiträge erhalten neu installierte, elektrisch betriebene Luft/Wasser-Wärmepumpenanlagen, die den Heizenergiebedarf eines bestehenden Gebäudes als Hauptheizung decken und die in ein hydraulisches Wärmeverteilsystem eingebunden sind. Es werden nur Fördergelder zugesichert und gesprochen, wenn nach Installation der L/W-WP keine andere vollwertige zentrale Beheizung des Gebäudes vorhanden ist.
  • Der Beitragssatz darf maximal 50 % der massnahmenbedingten Gesamtinvestitionen betragen.
  • Die installierte Wärmepumpen-Anlage verfügt über ein Wärmepumpen-System-Modul (WPSM), sofern für die installierte thermische Nennleistung anwendbar. Über der Anwendbarkeitsgrenze des WPSM muss die Wärmepumpe über ein in der Schweiz gültiges internationales oder nationales Wärmepumpengütesiegel verfügen und es muss die von einer Fachfirma/Fachperson unterschriebene Leistungsgarantie Wärmepumpen (zur Offerte) vorliegen.
  • Die maximal geförderte thermische Nennleistung des Wärmeerzeugers wird auf 50 Watt pro m2 EBF begrenzt.
  • Die Anlage muss fachgerecht dimensioniert und montiert werden.
  • Beitragsberechtigt sind für die gesamte Liegenschaft neu installierte Heizwärmeverteilungen und Wärmeabgabesysteme beim Ersatz von elektrischen Widerstandsheizungen ohne Wasserverteilsystem (Einzelraumheizungen) sowie beim Ersatz von mit fossilen Brennstoffen befeuerten Einzel- und Etagenöfen. Nicht beitragsberechtigt sind Erweiterungen, Ausbauten oder Anpassungen bestehender Wärmeverteilsysteme.
  • Eine Kumulierung mit einem Förderbeitrag des Kantons an ein Minergie-Gebäude (M-12) ist nicht möglich.
  • Die Beitragszusicherung verfällt nach Ablauf von 24 Monaten. Vor Ablauf dieser Frist muss das Projekt realisiert und das Abschlussformular mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht werden.
  • Werden Förderbeiträge durch Dritte (ausgenommen Gemeindebeiträge) ausgerichtet, wird der kantonale Beitrag nur soweit ausgerichtet, als er zur Ergänzung der im kantonalen Förderprogramm Energie vorgesehenen Beitragssätze notwendig ist.

Weitere Informationen

Der Flyer zeigt die Übersicht der vom Kanton unterstützten Massnahmen im Energiebereich.

Förderprogramm „M-05 Luft/Wasserwärmepumpe“